
Die 20-Stunden-Wettfahrt auf dem Müggelsee in Berlin dauert, wie der Name schon sagt 20 Stunden und wird von der Seglergemeinschaft am Müggelsee e.V. (SgaM) ausgerichtet. Sie gehört somit zu den Langstrecken-Regatten der Binnensegler. Die erste Wettfahrt fand vor etwa 60 Jahren statt und findet seit dem an einem Wochenende im Mai oder Juni statt. Im Startjahr wurden 12 teilnehmende Boote verzeichnet. Mit jedem weiteren Jahr stieg die Anzahl der Teilnehmer. 1960 waren es 35, 1970 91. Der Höhepunkt war 1980 mit mehr als 160 gemeldeten Booten.
Während der 20-Stunden-Wettfahrt auf See gilt es soviel Runden auf einem abgesteckten Dreieckskurs zu drehen, wie möglich. Dabei wird von Jahr zu Jahr die Richtung neu festgelegt. Einmal mit und einmal gegen den Uhrzeigersinn. Der Kurs wird nachts mit gelben Blinkzeichen gekennzeichnet.
Die Besatzung der Boote muss aus mindestens drei Personen bestehen. Zwei davon müssen die erforderlichen Befähigungsnachweise besitzen. Die Zahl der gedrehten Runden variiert jährlich, da die Wegmarken jedes Jahr neu und jedes mal anders ausgelegt werden.
Der aktuelle Rundenrekord liegt bei 39 Runden und wurde im Jahr 2006 durch den Trimaran "Wildepferde" aufgestellt.
2008 nahm der Berliner Herbert Booth zum 40. Mal in Folge an der 20-Stunden-Wettfahrt auf dem Berliner Müggelsee teil.
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Gastautor: "Guddi2006"